Zweimal Bauen verbieten, Platz sparen und anders Wohnraum schaffen in Nürnberg

Doppelschlag in Nürnberg: Am Mittwoch 24.10. halte ich den Eröffnungsvortrag beim Wohnkongress „Lokales Bündnis für Wohnraum“ der Sparda-Bank mit OB Maly und anderen, am Donnerstag 25.10. gibt es um 19.30 Uhr  eine Buchvorstellung zu „Einfach anders wohnen“, organisiert vom Bildungscampus, in der Villa Leon (alle Informationen zu Orten und Preisen auf meiner Webseite). Aus letzterem Anlass erschien im Magazin „Treffpunkt Bildungscampus“ ein Interview von Anja Kummerow mit mir – hier ist es, wahlweise als pdf in hoher Auflösung nachfolgend klicken:  BCN_18-1_fuhrhop

Oder hier als jpeg:

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Wahrheit beginnt zu zweit: Karin Demming, bring-together.de

Suchen Sie noch jemanden zum Zusammenwohnen? Dann finden Sie jetzt Wohnpartner auf der Online-Plattform bring-together.de – wie und warum, darüber spricht Karin Demming von der Leipziger Neugründung mit Daniel Fuhrhop.

Als Download (Klick mit rechter Maustaste, je nach Browser „(Ziel/Link) Speichern unter“):
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„Wohnraum schaffen ohne Neubau“: Vorträge und Diskussionen im Herbst 2018 in Osnabrück, Basel, Hamburg-Bergedorf, Gevelsberg, Darmstadt, Linz, Wuppertal, Innsbruck, Nürnberg, Nürnberg, Hannover, Hannover, Nürtingen und Karlsruhe

Kalenderbild

Der Herbst 2018 bietet vierzehn Termine mit Daniel Fuhrhop für Vorträge und Diskussionen bei Buchvorstellungen und auf Tagungen, wie ab sofort mit allen Details auf der Webseite zu sehen. Mal steht eher das Persönliche im Vordergrund, mit Platzsparen von der Schublade bis zum Stadtviertel, in mehreren Buchvorstellungen zu „Einfach anders wohnen“ – doch keine Sorge, auch dann wird es politisch, angefangen mit dem ersten Termin am Dienstag, 4.09. in Osnabrück. Das gilt erst recht bei Vorträgen rund um „Verbietet das Bauen!“ (etwa am 19.09. in Gevelsberg), und wie sehr beide Herangehensweisen sich berühren zeigen zwei drängende Fragen, der Weiterlesen

Bauen & Klimawandel

Stadtrand

Ein Kurztext, ein Link und ein Radiointerview

Dürre, Hitze, Waldbrände, nun hat wohl jeder verstanden, dass wir mittendrin sind im Klimawandel – und tatsächlich wird über eine aktuelle Studie von Klimaforschern jetzt recht prominent berichtet: Ihr zufolge könnte selbst bei einer Erwärmung von weltweit „nur“ bis zu zwei Grad eine Kettenreaktion beginnen, indem zum Beispiel Permafrostböden auftauen und Eismassen in Grönland schmelzen, so dass sich das Klima recht drastisch weiter erwärmen würde und der Meeresspiegel um zehn oder gar sechzig Meter stiege; nachzulesen etwa in der Süddeutschen Zeitung.

Kaum hatte ich diese Zeilen geschrieben, klingelte das Telefon – Interviewanfrage von WDR 5 Quarks – Topthemen aus der Wissenschaft zu Bauen & Klimawandel. Hören Sie hier das Interview.

Bai allem Reden über Dürre und Hitze: Weiterlesen

Zurück zu gemeinschaftlichen Wohnformen – Wohnraum schaffen ohne Neubau: Presseberichte zu „Einfach anders wohnen“ und „Verbietet das Bauen“

Büchertitel auf Sofa

„…weiter gedacht führen die 66 Anregungen im Buch ein stückweit auch „zurück“ in Arten des gemeinschaftlichen Lebens und Wohnens, wie sie in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verloren gegangen zu sein scheinen.“ – so steht es in der Rezension auf buchtips.net, einem von fünf neuen Presseberichten rund um „Einfach anders wohnen“ und „Verbietet das Bauen“. Beide Bücher verbindet, dass sie Möglichkeiten zeigen, Wohnraum zu schaffen ohne Neubau.

So war auch eine Veranstaltung Ende Juli in Radolfzell betitelt, mit einem Kurzvortrag von Daniel Fuhrhop und mit Mieterbund, Architektenkammer, BUND und Wohnprojekt; es folgte eine intensive Diskussion, welcher der lesenswerte Beitrag im Südkurier durchaus gerecht wird, während die Berichterstattung im Singener Wochenblatt eine gewisse Skepsis nicht verhehlt.

Freilich müsste viel passieren, damit Neubau überflüssig wird, dazu gehört die Bekämpfung der regionalen Ungleichheit – einen provokativen Vorschlag bietet Weiterlesen

Das Gute im Schlechten: 120 Quadratmeter als Obergrenze für Wohnbauförderung

Legolandschaft

Manche Wohnlandschaft im Erdgeschoss eines Eigenheims breitet sich auf 70 oder 80 Quadratmetern aus – soll solches Bauen gefördert werden, oder ist eine Obergrenze für Fördergeld angemessen? Foto: Daniel Fuhrhop.

Nein, natürlich bin ich absolut kein Freund des sogenannten Baukindergeldes, denn die zwei oder mehr Milliarden Euro Fördergeld werden vor allem die Bauwut anheizen – und das Schlimmste: Diese Förderung soll sogar für Bauen in schrumpfenden Gegenden gelten, wo jeder Neubau einen weiteren Leerstand im Ortskern erzeugt. Und doch ergibt sich nun ein begrüßenswertes Detail, weil die große Koalition darüber nachdenkt, das Fördergeld nur bis 120 Quadratmeter Wohnfläche zu zahlen für eine vierköpfige Familie (wie in der Süddeutschen Zeitung hier berichtet und dort kommentiert).

Na klar kommen jetzt absurde Reaktionen von Lobbyisten, aber die Grundidee wäre in meinem Sinne, nämlich Weiterlesen

Stadtwandel-Rückblick zu Blog & Buch: Vom Flächenfraß zum Platzsparen und zurück mit „Einfach anders wohnen“ und „Verbietet das Bauen“

Buchcover

Die drei Bücher mit Werkzeugen, die Neubau überflüssig machen, und Raumwundern, die Platzsparen helfen.

Drei Monate ist es her, seit mein drittes Buch „Einfach anders wohnen“ erschienen ist, und es zeigt sich in vielen Rezensionen und bei Vorträgen, dass der große Bogen hält, den die drei Bücher spannen – vom Platzsparen im Großen und dem Kampf gegen Flächenverbrauch, mit dem sich auch dieser Bauverbot-Blog vor allem beschäftigt, zum Platzsparen im Kleinen, im Privaten, bei der Schublade, die es zu entrümpeln gilt.

Zwei Gründe bewegten mich vor allem, den Ratgeber zu schreiben: Da ist die Scheu selbst mancher ökologisch achtsamer Menschen, ein Buch in die Hand zu nehmen oder gar zu lesen, das vom Verbot des Bauens titelt. Bereits das Buch Weiterlesen

Tiny Houses als Raumwunder

Tiny House

Kleines Haus mit viel Grün drumherum (Foto: Katharina Jäger | Medienagentur Hallenberger, Tischlerei Bock).

Wie wenig Platz reicht, um glücklich zu leben? Manchem reichen 15 Quadratmeter im Tiny House, wie hier in einem der Tischlerei Bock. Es ist Geschmackssache, ob einem der Platz in der Schlafnische reicht, wie hier zu sehen: Weiterlesen

Ausstellung zum Einfamilienhaus: 4 Wände

Hausinstallation Cloppenburg

Fragen zum Einfamilienhaus säumen den Weg vom Ausstellungshaus ins benachbarte Stadtviertel in Cloppenburg.

Die 280.000 Besucher jährlich im Museumsdorf Cloppenburg erwarten wohl meist Bauernhäuser und Fachwerkhäuser, oder auch als Besonderheit eine kleine Kirche – nicht jedoch ein Einfamilienhaus der letzten Jahrzehnte. Und doch hat das Museumsdorf seine Bestände in jüngster Zeit modernisiert, sie kauften ein Fertighaus und neulich eine in den 70er Jahren berühmt gewordene Discothek. Nun hat sich das Museumsdorf gründlich mit dem Einfamilienhaus in Deutschland seit 1950 beschäftigt, in einem mehrjährigen Forschungsprojekt gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und jetzt in der Ausstellung „4 Wände. Von Familien, ihren Häusern und den Dingen Drumherum“ (läuft bis 31. Januar 2019).

Mit das Beste an der Ausstellung zum Einfamilienhaus: Sie findet genau dort statt, im benachbarten Stadtviertel und Weiterlesen

Entrümpeln als Spiel: Sechs Beispielfragen zu „Einfach anders wohnen“

Spielfrage

Um Platz zu sparen, muss man sich selbst kennenlernen und klären, was man wirklich braucht, was man tatsächlich mag und was einem Freude bereitet – danach geht es ans Entrümpeln. Einige Fragen helfen dabei, sechs davon hier, teilweise aus dem Entrümpelungsspiel, das es exklusiv für das Crowdfunding gab, weitere direkt aus den Randspalten-Tipps des Ratgebers „Einfach anders wohnen„: Weiterlesen

Mit „Einfach anders wohnen“ und „Verbietet das Bauen“ in Kiel, München, Dachau, Feuchtwangen und Bamberg

München von oben

Blick auf München – dort gibt es am 25. April eine Buchvorstellung von „Einfach anders wohnen“. Foto: Daniel Fuhrhop.

Auftakt zur Buchtour im Frühjahr 2018 mit fünf Vorträgen in fünfzehn Tagen: erst im Norden in Kiel, dann viermal Bayern. Buchvorstellungen zu „Einfach anders wohnen“ gibt es am Mittwoch, den 25. April in München (Lovelace, 19 Uhr; hier die Facebook-Veranstaltung) und am Donnerstag, den 3. Mai in Bamberg (Stephanshof, 19.30 Uhr; ACHTUNG nicht schon zur vollen Stunde, wie zwischenzeitlich angekündigt). Dazwischen geht es zweimal um „Verbietet das Bauen“, am Donnerstag, den 26. April um 20 Uhr in Dachau (Zieglerbräu), und tags darauf am Freitag den 27. um 19.15 Uhr – als Auftakt der GRIBS-Tagung zum Flächensparen – in Feuchtwangen ausgerechnet in der Bayerischen Bau-Akademie. Den Auftakt macht aber Weiterlesen

Einbauten und Umbauten einfach anders

Wohnung an der Wand (Foto: de Bijnkorf).

Platz besser nutzen durch Einbauten, Ausbauten, Umbauten: ein extremes Beispiel liefert der „Room on the Roof“, ein Künstleratelier unter dem Dach des Kaufhauses De Bijnkorf in Amsterdam. Hier sind die Räume übereinander an der Holzwand gestapelt, auch zu sehen im Buch „Einfach anders wohnen„, dort mit diesem Bild (ebenfalls de Bijnkorf): Weiterlesen

Anders wohnen auf 10, 9, 8 Quadratmetern

Bock Tiny House

Schlafnische im Tiny House der Schreinerei Bock. Foto: Katharina Jäger | Medienagentur Hallenberger, Tischlerei Bock.

Wie wenig Platz reicht zum Wohnen? Auf wie wenig Fläche kann man sich wohlfühlen? Zu diesen Fragen gibt es einige extreme Antworten: Leben auf 9 oder 10 Quadratmetern, etwa bei Felice Cohen im teuren Manhattan (beschrieben auf Seite 22 als „schönes Beispiel“ im Ratgeber Einfach anders wohnen). In diesem Video zeigt sie ihr Apartment:

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Raumwunder 11: Kompaktmöbel aus „Einfach anders wohnen“

Faltbares Gästezimmer

Das faltbare Gästezimmer braucht wenig Platz. Foto: Atelier OPA.

Wenn man wenig Platz hat, sollten die Möbel Platz sparen – vier Typen von Raumwundermöbeln unterscheidet der Ratgeber „Einfach anders wohnen„: Raumwunder 11 Kompaktmöbel, die besonders klein sind, Raumwunder 12 Multifunktionsmöbel, die sich je nach Nutzung verwandeln, Raumwunder 13 Flugmöbel, die man an die Decke zaubern kann, und Raumwunder 14 Treppenmöbel, die den Platz unter der Treppe geschickt nutzen. Hier ein paar Fotos von Raumwunder 11 Kompaktmöbel, erst das nur fünfzig Zentimeter breite zusammenfaltbare Gästezimmer von Atelier OPA: Weiterlesen

„Einfach anders wohnen“ ist erschienen! Blick auf „66 Raumwunder für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte“

Buch auf Sofa

Es ist da – für alle, die manchmal nicht genug Platz haben und die sich interessieren für Ideen zum Entrümpeln und zu Kompaktmöbeln, zu Einbauten & Ausbauten, bis hin zu gemeinschaftlichem Wohnen. Platz sparen und Platz besser nutzen befreit einen vom Überfluss, aber es hilft auch der Umwelt, wenn wir zusammenrücken und ohne Neubau Wohnraum für alle schaffen , mit mehr Grün und mehr Platz im Stadtviertel. Der Ratgeber dafür liegt ab heute auf dem Tisch und beim Buchhändler, bilderreich und faktenreich auch Dank des Crowdfundings, zugleich gefällig und subversiv, kurzum: 66 Raumwunder gibt es zu entdecken, wie der Untertitel sagt „66 Raumwunder für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte“. Hier einige Bilder des Buches „Einfach anders wohnen“: Weiterlesen

Wo die Nähe zählt: CKD-Handbuch zu Wohnen und sozialem Zusammenhalt

Handbuch Cover

Für einige Leserinnen mag der Flächenverbrauch entscheidend für das Interesse sein, wie man Wohnraum ohne Neubau schaffen kann; andere lehnen Luxusapartments ab und wenden sich gegen Bauwut und Spekulation – doch wo auch immer die Motivation liegt, letztlich landet man, „wo die Nähe zählt“, denn Wohnen ist entscheidend für den sozialen Zusammenhalt. Damit sind wir beim Titel des Ehrenamtshandbuches 2018 der Caritas-Konferenzen Deutschland (CKD), in denen sich ehrenamtlich Tätige zusammengeschlossen haben; doch selbst wer eher kirchenfern ist, sollte weiterlesen, denn dieses Handbuch versammelt hervorragende Texte zum Wohnen und der Frage, wie sich Wohnraum schaffen lässt. Es mag sein sein, dass die Kirche grundsätzlich dabei auch auf Neubau (vor allem von Sozialwohnungen) setzt, aber in der täglichen ehrenamtlichen Arbeit geht es um schnelle Lösungen, und damit um Raumreserven in Altbauten.

Einen Beitrag zum Handbuch leistet Daniel Fuhrhop mit einem Einblick in Weiterlesen

Wahrheit beginnt zu zweit: Birgit Kasper, Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen

Wie kommen Wohnprojekte zustande? Welche Vorteile bieten sie? Und was ist überhaupt gemeinschaftliches Wohnen? Über diese und weitere Fragen spricht Daniel Fuhrhop mit Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen.

Als Download (Klick mit rechter Maustaste, je nach Browser „(Ziel/Link) Speichern unter“):
WB2 Kasper

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Bleiben Sie dran und Weiterlesen

„Einfach anders wohnen“ im Druck und DANKE

Ein aufregender und aufreibender Schlussspurt liegt hinter dem Oekom Verlag und mir – Bilder und Bildrechte besorgen, Layout klären, Fehler beseitigen. Jetzt aber ist der Ratgeber „Einfach anders wohnen“ im Druck, erscheint offiziell am 19. März und wird Tipps geben zum Platz schaffen & Platz besser nutzen, als persönlichen Weg zu nachhaltigem und befreitem Wohnen. Das ist ein guter Augenblick, endlich nachzuholen, was in der Schlussphase unterblieb – ein kräftiges Dankeschön für die tolle Unterstützung beim Crowdfunding für ein bilderreiches Buch.

Dankestext

Mit „Verbietet das Bauen!“ in Hannover, Lüneburg, (Bochum) und Frankfurt

Bild Hannover-Einladung

Auszug aus der Einladung zur Veranstaltung in Hannover am 15. Januar.

Am 19. März wird zwar der Ratgeber „Einfach anders wohnen“ erscheinen und zeigen, wie man einfach ohne Neubau leben kann, doch bevor es Lesungen und Vorträge zu diesem dritten Buch gibt, startet eine kleine Tour mit „Verbietet das Bauen!“: In boomenden Großstädten suchen viele Menschen Wohnungen und vermeintlich soll Neubau die Lösung bringen, zugleich wird rund um die Metropolregionen Grün beseitigt und Freiflächen versiegelt. Diese Umstände ähneln sich an den Orten meiner nächsten Vorträge – einem 20-Minuten-Impuls zu „Wohnraum schaffen ohne Neubau“ bei der Veranstaltung „Wohnraum für alle“ am Montag, den 15. Januar in Hannover, einem Vortrag Weiterlesen

Letzter Aufruf zum Crowdfunding: Einfach anders wohnen, einfach ohne Neubau

Bild Entrümpelungspaket

Das Entrümpelungspaket ist eines der „Dankeschöns“ beim Crowdfunding für „Einfach anders wohnen“, und Sie können es nur dort bestellen und nur noch bis 14. Januar.

Noch fünf Tage läuft das Crowdfunding für „Einfach anders wohnen“, den Ratgeber mit 66 Raumwundern, und es steht bei 86% der anvisierten 2.100 Euro (Stand 9. Januar). Wenn jeder die Raumwunder des Buches nutzt, wohnen wir entspannter, schaffen lebendige Nachbarschaften, bewahren Grün in den Städten und brauchen einfach keinen Neubau mehr. Noch bis zum 14. Januar können Sie mit dem Crowdfunding mithelfen, dass ein Buch voller vierfarbiger Bilder entsteht, und Sie können

und auf all diesen Wegen „Einfach anders wohnen“ unterstützen.

3 Bücher Cover

Große Koalition der Bauwütigen

Tabelle

Diese Zahlen sehen Sie oft in Vorträgen von Daniel Fuhrhop: Während die Einwohnerzahl stagnierte, stieg die Zahl der Wohnungen um 6 Millionen – und doch reicht es vermeintlich nie aus. Neubau löst nicht die Probleme.

Wenn in diesen Tagen Politiker von SPD und CDU über eine große Koalition verhandeln, können wir von einem sicher ausgehen: Die Bauwut soll angeheizt werden mit weiteren Milliarden, sei es durch Sonderabschreibungen oder durch direkte Förderung. Die SPD steht damit in ihrer Tradition als Betonpartei nach dem Motto „wo Beton fließt, geht es dem Bauarbeiter gut, darum fördert eine Arbeiterpartei das Bauen“. Doch um welchen Preis das geschieht, wieviel Heimat damit zerstört wird, könnte zumindest die CDU sorgen – aber es sieht nicht danach aus; stattdessen hebelt der politische Machtwille jegliche Logik aus. Das zeigt sich in einem Interview von Kanzleramtschef Peter Altmaier mit der Süddeutschen Zeitung, in dem er sagt: „Wir wollen (…) die Zahl der neu gebauten Wohnungen in den nächsten vier Jahren um 50 Prozent steigern, weil wir glauben, dass Weiterlesen

Fotos zur Willkommensstadt

Wien vinzirast mittendrin

Eine Form des Zusammenlebens zeigt das Vinzirast mittendrin in Wien (Buch zur Willkommensstadt, Seite 82).

Es gibt keine Fotos im Buch „Willkommensstadt. Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden“, aber gäbe es welche, dann womöglich diejenigen von dieser Seite. Diese und ein paar weitere sehen Sie ab jetzt auf den neuen Foto-Seiten der Webseite.

Das Magdas Hotel in Wien ist mit einer Unterkunft für Asylbewerber verknüpft: Weiterlesen

Diskussion zur Bauwerkhalle

Bauwerkhalle Foto

Die früher vom Unternehmen Mohrmann genutzte Halle wird heute vom Bauwerk-Verein und anderen für Vorträge und Ausstellungen genutzt, aber nur im Sommer, denn sie ist nicht geheizt. Ganz rechts im Bild die Exerzierhalle, ein Standort des Oldenburgischen Staatstheaters. Foto: Daniel Fuhrhop.

Wie soll die alte Bauwerkhalle in Oldenburg zukünftig genutzt werden – vom Bauwerk-Verein für Vorträge und Ausstellungen, von den Gemeinnützigen Werkstätten für ein Restaurant oder vom Filmfest-Büro? Daniel Fuhrhop nimmt an einer Diskussion beim lokalen Fernsehsender Oldenburg eins teil – im Livestream wurde die Sendung am Freitag 15.12 mittags gesendet.

Hintergrundinfos finden Sie im aktuellen Bericht der Nordwest-Zeitung.

Bauverbot-Thesen und „Einfach anders wohnen“: weichgespült oder subversiv?

Bauverbot-Logo und Buchcover

Wer den Bauverbot-Blog verfolgt und sich über klare Worte gegen Neubau freut, den wundert womöglich die Ankündigung des Ratgebers „Einfach anders wohnen“: Tipps für ein entspanntes Zuhause, wo bleibt da die harte Linie, fragt mancher; werden die radikalen Thesen weichgespült? Als Antwort im Folgenden drei Verbindungen zwischen „Verbietet das Bauen“ und „Einfach anders wohnen“.

Erstens ist das Persönliche auch politisch: Diese Erkenntnis motivierte bereits Weiterlesen

Kein City-Outlet in Dinkelsbühl

Ley Outlet Bad Münstereifel

In Bad Münstereifel haben Investoren die alten Häuser zu Outlets für Modeläden umgebaut, wie hier zu sehen: Zwischen dem Outlet im Altbau und der historischen Stadtmauer (ganz links) erkennt man den Neubau, mit dem die Shopping-Fläche etwas versteckt erweitert wurde. Foto: Daniel Fuhrhop.

Die Altstadt von Dinkelsbühl wird nicht zum Outlet, wird nicht zur Shopping-Kulisse wie in Bad Münstereifel – der Stadtrat hat das City-Outlet einstimmig abgelehnt!

Mehr dazu bei den Dinkelsbühler Altstadtfreunden.

Im Grätzlhotel Wien übernachten und das Crowdfunding für „Einfach anders wohnen“ unterstützen

Raum im Grätzlhotel Wien

Grätzlhotel-Zimmer bei der Lampenschirmmacherin, (c) Heidrun Henke.

Planen Sie 2018 eine Fahrt nach Wien? Dann übernachten Sie im Grätzlhotel, schicken Zimmern in einst leerstehenden Ladenlokalen – und unterstützen damit das Crowdfunding für „Einfach anders wohnen“. Da es in dem Ratgeber um Platz schaffen und Platz besser nutzen geht, kommt das Grätzlhotel vor: Die letzten 3 von 66 Raumwundern handeln davon, wie man „einfach anders unterwegs“ sein kann, nicht in Bettenburgen aus Beton, sondern an originellen Orten in früher leerstehenden Räumen. Dazu zählt das Grätzlhotel in Wien mit inzwischen 21 Ladenlokalen im Grätzl, also im Stadtviertel. Die Räume bergen Erinnerungen an die früheren Einzelhändler, an den Elektriker, den Lampenladen, die Bäckerei. Einige Fotos als Vorgeschmack hier, mehr dann bei Ihrer Fahrt – drei Übernachtungen hat das Grätzlhotel Weiterlesen