Stadtwandel-Texte und Bauverbot-Berichte: Deutschlandfunk Kultur, Energie-Perspektiven, Naturschutz heute, n-tv.de, Süddeutsche Zeitung, Schrot & Korn, Wohnungsbaugenossenschaften, ZDF aspekte

Baukran

Noch hat sich die Forderung, das Bauen zu verbieten, nicht überall durchgesetzt. Foto: Daniel Fuhrhop.

In der Sommerpause hat sich eine Reihe von Texten und Berichten über meine Bücher und Texte angesammelt oder solche mit Erwähnungen am Rande, die auch sonst lesenswert sind. Beginnen wir mit einem eigenen Text:

Poltisches Feuilleton im Deutschlandfunk Kultur

Unter dem Titel „Wohnungsmangel: Bauboom ist die falsche Antwort“ schüttle ich althergebrachte Dogmen durch. Der Vier-Minuten-Radiobeitrag wurde am 23. Juli gesendet und lässt sich hier anhören. (Weitere Texte von mir auf meiner Webseite)

Berichte zu Bauen und Wohnen von der Schublade bis zum Stadtviertel

Für Aufsehen gesorgt hat meine Zahl vom Bauüberschuss, demzufolge 2018 etwa 150.000 Wohnungen zuviel gebaut wurden (Artikel hier auf dem Blog. Ein Nachtrag: die dort verwendete Zahl von 20.000 abgerissenen Wohnungen ist vermutlich zu niedrig , denn die Abrisse („Wohnungsabgänge“ in der Statistik) werden je nach Bundesland nicht alle erfasst. Aber selbst wenn doppelt oder sogar dreimal so viel abgerissen worden sein sollte, ändert das nichts an einem Bauüberschuss, nur an seiner Höhe). ntv.de hatte berichtet, und hat dann kurz darauf in zwei weiteren Artikeln erneut darauf verwiesen, als es um Stadt-Land-Gefälle ging und um die Gesamtmenge an Wohnraum.

Der Wohnraum würde eher reichen, wenn mancher sein Einfamilienhaus gegen eine Wohnung tauscht – darum geht es in einem Interview im Magazin Energieperspektiven von Energie-Tirol, und es ist ganz unten in diesem Blogbeitrag komplett zu lesen. (Die Ausgabe 01-2019 lässt sich hier im Download-Center von Energie Tirol runterladen).

Platz schaffen von der Schublade an, dafür schildert die Webseite der deutschen Wohnungsbaugenossenschaften viele Möglichkeiten, angelehnt an meinen Ratgeber „Einfach anders wohnen“ – der Beitrag ist frei verfügbar.

Wenn man trotzdem baut, schadet das der Umwelt: Es beginnt beim Sand. Warum der knapp ist und was das ökologisch bedeutet, schildert die Süddeutsche Zeitung in einem lesenswerten Artikel von Gerhard Matzig, der auch auf meine Bauverbot-Forderung hinweist.

Zwei Umweltmagazine bringen im Sommer ausführliche Artikel zu Wohnen & Bauen & Klima: Schrot & Korn widmet sich unter anderem Baustoffen und Tiny Houses und nennt als Quelle auch diesen Bauverbot-Blog; das Magazin gibt es in vielen Bioläden und den Artikel auch online zu lesen. Im Magazin Naturschutz heute vom NABU widmet sich Ann-Kathrin Marr der „Bauwut auf der grünen Wiese“ und hat für den umfassenden Text auch mit mir gesprochen; er findet sich ab Seite 32 in diesem pdf der Sommerausgabe (oder hier selbst downloaden).

Zum Schluss etwas zum Ansehen & Anhören: ZDF Aspekte hat den Schriftsteller Jan Brandt begleitet, unter anderem bei einer Lesung und Diskussion in Oldenburg, an der ich mitgewirkt habe – davon bekommt man zwar nicht viel mit, wohl aber von Jan Brandts hervorragenden Doppelbuch „Eine Wohnung in der Stadt / Ein Haus auf dem Land“. Man kann die gesamte Aspektesendung vom 2.8. zu Stadt, Land, Provinz ansehen, oder direkt den Teil mit Jan Brandt.

Gewinnbringendes Hören, Sehen und Lesen wünscht Daniel Fuhrhop.
Noch mehr Lesestoff gibt es auf der Presse-Seite meiner Webseite (getrennt von diesem Blog).

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Schließlich wie versprochen das Interview in den Energieperspektiven von Energie Tirol:

Energieperspektiven Titel

Energieperspektiven Auszug

Energieperspektiven Auszug 2

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