Erste Presseschau

Presseartikel Standard IZ

Das rosig-lachsfarbene Zeitungspapier im Hintergrund verweist auf das Interview im österreichischen „Standard“, während die „Immobilien Zeitung“ hier über die Abschaffung von Duisburg berichtete.

Vier Wochen nach Erscheinen des Buches Verbietet das Bauen! warnt Volker Thies in der Immobilien Zeitung, der Autor scheine „sowohl der Bauwirtschaft als auch einem wesentlichen Teil der Immobilien-Vermarkter das Existenzrecht abzusprechen.“ Hoppla, so war es gar nicht gemeint, denn meines Erachtens wäre es sogar im Interesse der langfristig denkenden Branchenvertreter, sich gegen Neubau zu stellen, zumindest gegen kurzfristige Spekulation. Doch immerhin befindet die Immobilien Zeitung, dass zwar „auf den eigenen Profit ausgerichtete Unternehmen keineswegs den (…) Argumenten Fuhrhops folgen“ müssten, doch es biete zum einen „interessante Anstöße, um das Branchenhandeln einmal grundsätzlich infrage zu stellen“, und zum anderen finde sich „trotz aller Radikalität“ unter den 50 Forderungen (bzw. Werkzeugen) am Schluss des Buches vielleicht doch „der eine oder andere Punkt, an dem man zumindest versuchsweise mal ansetzen kann.“ Ganz anders als dieser Kommentar der Immobilien-Fachpresse kann das Architekturmagazin db in seinem Spezialteil „Metamorphose“ erstmal nichts Neues an der Forderung nach einem Bauverbot finden: „Hört auf zu bauen!“ war schon 1967 auf einem Transparent zu lesen, das auf einem Kongress an der TU Berlin entrollt wurde, schreibt Christian Schönwetter (und macht mir damit bewusst, wie traditionstreu ich als TU-Absolvent bin). Und er urteilt zusammenfassend, das Buch lohne sich „für jeden, der sich für intelligente Umnutzungskonzepte interessiert.“ Mehr über die Reaktionen beim Lesen schreibt Thomas Geuder, wenn er auf german-architects.com formuliert, das Buch rege „zum Nachdenken, Staunen und (…) bittersüßen Schmunzeln“ an.

Viele Fragen zum Buch stellten mir Journalisten vom Print (Der Standard, Frankfurter Stadtkurier), vom Radio (Deutschlandradio, rbb, WDR5, hr2) und vom Fernsehen. Im TV zu sehen war die Umbenennung von Duisburg in Düsseldorf-Nord; diese Aktion fasste Thorsten Karl in der Immobilien Zeitung wie folgt zusammen: „Daniel Fuhrhop (machte) auf die groteske Situation auf den Wohnungsmärkten in Düsseldorf und Duisburg aufmerksam: Er schaffte Duisburg kurzerhand ab. Es heißt nun Düsseldorf-Nord.“ Ebenfalls im TV, aber in einem Umweltmagazin namens „Unkraut“ gibt es am Montag, den 28. September, Stellungnahmen von mir (Bayrisches Fernsehen ab 19 Uhr).

Rezensionen im Überblick IZ db

Immobilien- und Architektur-Fachmedium Seite an Seite.

Zwar empfehle ich, das Buch beim lokalen Buchhändler zu erwerben, aber für viele derjenigen, die es noch nicht kennen, ist nunmal die Website des großen Online-Händlers „am großen Fluss“ eine der ersten Stellen, um sich zu informieren. Erfreulicherweise finden Interessierte dort nun einige wohlwollende Rezensionen: In einer heißt es, das Buch möchte man „all jenen auf den Tisch legen, die im weitesten Sinne mit Planung und Organisation von Zusammenleben befasst sind. Schon aus der Einsteinschen Erkenntnis heraus, dass es die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Und in einer weiteren Rezension steht, das Buch fasse „auf ebenso anschauliche wie fundierte Weise zusammen, welche „Systemfehler“ die aktuelle Bauwirtschaft und Stadtentwicklung bestimmen“. Da sind wir dann beinahe wieder beim erwähnten Urteil der Immobilien Zeitung, „Verbietet das Bauen!“ stelle das Branchenhandeln in Frage.

Einen Überblick zu den erwähnten und weiteren Pressereaktionen samt Links gibt es auf meiner Webseite.

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