Tiny Houses als Raumwunder

Tiny House

Kleines Haus mit viel Grün drumherum (Foto: Katharina Jäger | Medienagentur Hallenberger, Tischlerei Bock).

Wie wenig Platz reicht, um glücklich zu leben? Manchem reichen 15 Quadratmeter im Tiny House, wie hier in einem der Tischlerei Bock. Es ist Geschmackssache, ob einem der Platz in der Schlafnische reicht, wie hier zu sehen: Weiterlesen

Einbauten und Umbauten einfach anders

Wohnung an der Wand (Foto: de Bijnkorf).

Platz besser nutzen durch Einbauten, Ausbauten, Umbauten: ein extremes Beispiel liefert der „Room on the Roof“, ein Künstleratelier unter dem Dach des Kaufhauses De Bijnkorf in Amsterdam. Hier sind die Räume übereinander an der Holzwand gestapelt, auch zu sehen im Buch „Einfach anders wohnen„, dort mit diesem Bild (ebenfalls de Bijnkorf): Weiterlesen

Anders wohnen auf 10, 9, 8 Quadratmetern

Bock Tiny House

Schlafnische im Tiny House der Schreinerei Bock. Foto: Katharina Jäger | Medienagentur Hallenberger, Tischlerei Bock.

Wie wenig Platz reicht zum Wohnen? Auf wie wenig Fläche kann man sich wohlfühlen? Zu diesen Fragen gibt es einige extreme Antworten: Leben auf 9 oder 10 Quadratmetern, etwa bei Felice Cohen im teuren Manhattan (beschrieben auf Seite 22 als „schönes Beispiel“ im Ratgeber Einfach anders wohnen). In diesem Video zeigt sie ihr Apartment:

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Raumwunder 11: Kompaktmöbel aus „Einfach anders wohnen“

Faltbares Gästezimmer

Das faltbare Gästezimmer braucht wenig Platz. Foto: Atelier OPA.

Wenn man wenig Platz hat, sollten die Möbel Platz sparen – vier Typen von Raumwundermöbeln unterscheidet der Ratgeber „Einfach anders wohnen„: Raumwunder 11 Kompaktmöbel, die besonders klein sind, Raumwunder 12 Multifunktionsmöbel, die sich je nach Nutzung verwandeln, Raumwunder 13 Flugmöbel, die man an die Decke zaubern kann, und Raumwunder 14 Treppenmöbel, die den Platz unter der Treppe geschickt nutzen. Hier ein paar Fotos von Raumwunder 11 Kompaktmöbel, erst das nur fünfzig Zentimeter breite zusammenfaltbare Gästezimmer von Atelier OPA: Weiterlesen

„Einfach anders wohnen“ ist erschienen! Blick auf „66 Raumwunder für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte“

Buch auf Sofa

Es ist da – für alle, die manchmal nicht genug Platz haben und die sich interessieren für Ideen zum Entrümpeln und zu Kompaktmöbeln, zu Einbauten & Ausbauten, bis hin zu gemeinschaftlichem Wohnen. Platz sparen und Platz besser nutzen befreit einen vom Überfluss, aber es hilft auch der Umwelt, wenn wir zusammenrücken und ohne Neubau Wohnraum für alle schaffen , mit mehr Grün und mehr Platz im Stadtviertel. Der Ratgeber dafür liegt ab heute auf dem Tisch und beim Buchhändler, bilderreich und faktenreich auch Dank des Crowdfundings, zugleich gefällig und subversiv, kurzum: 66 Raumwunder gibt es zu entdecken, wie der Untertitel sagt „66 Raumwunder für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte“. Hier einige Bilder des Buches „Einfach anders wohnen“: Weiterlesen

Fotos zur Willkommensstadt

Wien vinzirast mittendrin

Eine Form des Zusammenlebens zeigt das Vinzirast mittendrin in Wien (Buch zur Willkommensstadt, Seite 82).

Es gibt keine Fotos im Buch „Willkommensstadt. Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden“, aber gäbe es welche, dann womöglich diejenigen von dieser Seite. Diese und ein paar weitere sehen Sie ab jetzt auf den neuen Foto-Seiten der Webseite.

Das Magdas Hotel in Wien ist mit einer Unterkunft für Asylbewerber verknüpft: Weiterlesen

Im Grätzlhotel Wien übernachten und das Crowdfunding für „Einfach anders wohnen“ unterstützen

Raum im Grätzlhotel Wien

Grätzlhotel-Zimmer bei der Lampenschirmmacherin, (c) Heidrun Henke.

Planen Sie 2018 eine Fahrt nach Wien? Dann übernachten Sie im Grätzlhotel, schicken Zimmern in einst leerstehenden Ladenlokalen – und unterstützen damit das Crowdfunding für „Einfach anders wohnen“. Da es in dem Ratgeber um Platz schaffen und Platz besser nutzen geht, kommt das Grätzlhotel vor: Die letzten 3 von 66 Raumwundern handeln davon, wie man „einfach anders unterwegs“ sein kann, nicht in Bettenburgen aus Beton, sondern an originellen Orten in früher leerstehenden Räumen. Dazu zählt das Grätzlhotel in Wien mit inzwischen 21 Ladenlokalen im Grätzl, also im Stadtviertel. Die Räume bergen Erinnerungen an die früheren Einzelhändler, an den Elektriker, den Lampenladen, die Bäckerei. Einige Fotos als Vorgeschmack hier, mehr dann bei Ihrer Fahrt – drei Übernachtungen hat das Grätzlhotel Weiterlesen

Das dritte Buch: Crowdfunding-Start für „Einfach anders wohnen“

Ein persönlicher Ratgeber dazu, wie man Platz schaffen und Platz besser nutzen kann, wird das dritte Buch von Daniel Fuhrhop, und es soll im März 2018 im Oekom Verlag erscheinen. „Einfach anders wohnen“ zeigt 66 Raumwunder von der Schublade bis zum Stadtviertel, für ein entspanntes Zuhause, lebendige Nachbarschaft und grüne Städte – natürlich ohne Neubau. Bitte unterstützen Sie, dass dieser Ratgeber reich bebildert wird in durchgängig vierfarbigem Druck: Es gibt schöne Bilder von Kompaktmöbeln und Tiny Houses, von gemeinschaftlichen Wohnformen und lebendiger Nachbarschaft, doch das kostet mehr als ein reines Textbuch. Darum bittet der Oekom Verlag auf seiner eigenen Crowdfunding-Plattform um Unterstützung durch Vorbestellungen. Neben dem Buch selbst gibt es Postkarten, das exklusiv nur dort bestellbare Entrümpelungspaket sowie dreimal je eine Übernachtung im Grätzlhotel Wien, schicken Räumen in einst leerstehenden Ladenlokalen.

Alle das ab jetzt auf www.oekom-crowd.de/projekte/anders-wohnen/

Den Trailer sehen Sie auch hier – teilen Sie die Nachricht mit anderen und helfen Sie mit:


Zum Oekom-Crowdfunding geht es hier.

Kein Abriss am Marktplatz: Oldenburg stoppt Neubaupläne

Foto Marktplatz Oldenburg

Cafés laden zum Sitzen, Trinken und Plauschen ein am Oldenburger Marktplatz. Ganz links das Rathaus, daneben der Eingang zur Pistolengasse. Alle Fotos: Daniel Fuhrhop.

Ein halber Häuserblock sollte verschwinden, doch die Oldenburger protestierten laut: Zu monoton wirkte der Entwurf für den massiven Neubau direkt am Marktplatz. Nun machten die Investoren einen Rückzieher, und die vorhandenen Häuser der 1970er Jahre bekommen eine Chance auf ein weiteres Leben und eine Modernisierung. Sie sind vielleicht nicht die schönsten am Platz, doch muss man sie deshalb nicht gleich abreißen – neue und nicht verspiegelte Fenster würden schon helfen.

Verhindert wurde damit außerdem eine neue Verkaufsfläche von 5.000 Quadratmetern, das sind so viel wie das örtliche C & A Modehaus und der Saturn-Medienmarkt zusammen! Wie sehr bereits durch das neue Shopping-Center der lokale Handel gestört wird, stand Weiterlesen

Oldenburg so oder so

Staatstheater Oldenburg

Zwei Anlässe für Oldenburg-Fotos: Ein Vortrag zu 50 Jahren Fußgängerzone und der Innenstadt „zwischen Amazon und ECE“ (Termin am Freitag 18.08. siehe hier). Und auf meiner Webseite gibt es wieder zwei neue Unterseiten mit Fotos, darum hier einige Bilder aus der Stadt, in der ich seit zehn Jahren lebe, und die daher in „Verbietet das Bauen!“ und der „Willkommensstadt“ immer wieder als Beispiel dient. Das übliche Bild von Oldenburg entspricht wohl eher dem der freundlichen Stadt mit klassizistischen Bauten, wie oben das Staatstheater. Wer aber ausgehen möchte, kann dies auch in kleineren Weiterlesen

Ostern: Zum aktuellen Stand der Schöpfung

Screenshot Film Rahmstorf

Klimaforscher Stefan Rahmstorf bei der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen ( Screenshot, unten der Link).

Klimaforscher kämpfen »gegen Hass, Ignoranz und die eigene Verzweiflung«, schreibt das SZ-Magazin, und zitiert Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der sagt, „wir erlebten wohl auch deswegen einen solchen Siegeszug der erneuerbaren Energien in Deutschland, weil die Menschen Angst haben, Angst vor realen Risiken, vor vernichtenden Wirbelstürmen wie Sandy und Katrina. Und als die Redakteure entgegnen, Angst sei doch ein schlechterer Motivator für Veränderungen als Visionen einer wünschenswerten Zukunft, antwortet die Klimaforscherin Alice Bows-Larkin: »Mag sein, aber wir sind Physiker. Wir nehmen ein Problem und brechen es herunter, um nach Möglichkeiten zu suchen, wie man damit umgeht. (…) Wir müssen erforschen, wie diese radikalen Visionen aussehen könnten, wie das Wirtschaftssystem beschaffen sein müsste, das den Menschen in fünfzig, in hundert Jahren ein gutes Leben ermöglicht. Es wird auf jeden Fall anders sein als das neoliberale Systeme heute.« „

Mit diesem Text beginnt auf Seite 65 im Buch „Willkommensstadt“ ein Abschnitt über den Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels, der klarmacht, dass das 1,5-Grad-Ziel jetzt schon nicht mehr zu erreichen ist. Eigentlich dachte ich, bereits genug über den Klimawandel zu wissen, doch vor kurzem lud mich die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen zum Kongress „Grüner Wirtschaften!“, und dort sprach der Klimaforscher Stefan Rahmstorf. Sein Vortrag war gespickt mit aktuellen Zahlen und Fakten, sachlich und informativ, aber in dieser Fülle bestürzend. Wer nicht dabei war – hier der Link zum Film (auf dem Kanal der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen): Weiterlesen

Fotos zu „Verbietet das Bauen!“

EZB Frankfurt

Lange hatten der Verlag und ich diskutiert und schließlich doch keine Fotos ins Buch gebracht, was die üblichen Gründe hatte (Umfang, Kosten), aber auch der Phantasie der Leserinnen freien Lauf lassen sollte. Hier nun aber einige Fotos zu verschiedenen Themen und Beispielen des Buches Verbietet das Bauen!, aus aktuellem Anlass – auf meiner Webseite gibt es ab sofort mehrere Seiten mit einer Auswahl meiner Fotos, die nach und nach erweitert wird.
Zum Auftakt also Fotos rund um das Bauverbot-Buch, darunter skandalträchtige Neubauten wie die oben abgebildete Europäische Zentralbank (Kosten 1,3 Miliarden Euro, siehe Tabelle Seite 14), sowie der nochmal deutlich teurere Weiterlesen

Neubau heute: Stuttgart Europaviertel und Milaneo-Center

Stuttgart Europaviertel

Nach einem Vortrag bei der 360Akademie in Stuttgart blieb am folgenden Tag etwas Zeit zum Fotografieren, wobei es ungerecht sein mag, das Europaviertel neben dem Hauptbahnhof bei bedecktem Himmel zu fotografieren – andererseits passt das erschreckend gut zur Architektur. Oben die Ansicht des ECE-Shopping-Centers Milaneo von der Bahn aus, das folgende Foto zeigt den Auftakt am LBBW-Bau direkt neben dem Bahnhof – durch diese Passage kommt Weiterlesen

Soundtrack zur „Willkommensstadt“

Collage Soundtrack

Collage mit Bildern aus den unten folgenden Videos.

Im Gegensatz zu einem Film gibt es bei einem Buch eigentlich keinen Soundtrack, und doch drängen sich zu manchen Geschichten der „Willkommensstadt“ Lieder auf. Darum hier als kleine Spielerei eine Übersicht mit Links zu Musikvideos.

Es beginnt im ersten Kapitel in der Geschichte vom Öjendorfer Park und den dort geplanten Neubauten für Flüchtlinge, bei denen die Bürger vor Ghettos warnen. Darum bezieht sich der Buchtext ausdrücklich auf Elvis Presley und seinen Song Weiterlesen

Gefährdetes Grün in großen Städten: Als ideeller Nachbar im Frankfurter Nordend bei Telefon Trottoir

Screen Telefon Trottoir auf vimeo

Screenshot aus Vimeo aus dem Film von „Telefon Trottoir“ in der Reihe „Nachbarn“.

Das engagierte Team von „Telefon Trottoir“ aus Frankfurt zeigt eigentlich nur Nachbarn aus dem Frankfurter Nordend, aber in ihrem aktuellen Film durfte ich zu Gast sein, um unter anderem über die bedrohte grüne Lunge am Günthersburgpark zu sprechen.

Den Film kann man auf vimeo sehen.
Hier geht es zur Webseite von Telefon Trottoir.

Nürnberger Bauwut

Aus Anlass von zwei Buchvorstellungen in Nürnberg (Termine unten) ein Film zum aktuellen Neubau dort sowie dazu, wie dieser Altbauten schadet.

Termine in Nürnberg:
Dienstag, 07. Juni, 19.00 Uhr Vortrag und Diskussion zu „Verbietet das Bauen!“, zu Abriss, Neubau und anderen Möglichkeiten, sowie am Di 27. September (mit Schwerpunkt auf Wohnen und Flüchtlingen), alles weitere auf hier meiner Webseite.

Die Teekasse des Filmschaffenden finden Sie hier. Danke!

Augsburg vom „Kongress am Park“ zum „Grand Hotel Cosmopolis“

Foto Kongress am Park

Die Kongresshalle Augsburg des Architekten Max Speidel, 1972 eröffnet, firmiert heute als „Kongress am Park“.

Einige Bilder und Links nach meinem Besuch in Augsburg: Tolle Architektur beim Ort der Veranstaltung im „Kongress am Park“ samt Übernachtung im benachbarten Hochhaus. Dann Vortrag und Diskussion, mehr dazu beim BDA Augsburg-Schwaben und im Nachbericht der Augsburger Allgemeinen, hier zu lesen.
Büchertisch vom Online-Händler buch7, der 75 Prozent seines Gewinns in soziale, kulturelle und ökologische Projekte steckt, zum Beispiel in diese.
Zuvor ein Gang durch die wunderbare Innenstadt Augsburgs mit dem Architekten Michael Adamczyk, hin zum von ihm beim Umbau betreuten Grand Hotel Cosmopolis – aus einem Weiterlesen

Live like Kings in Bremerhaven

Gunnar vor dem Haus

Gunnar, 69,5 qm, 1 Person. Foto: EPICTURES Photography – Tim Müller-Zitzke.

“Viele Menschen kennen nicht den Charme vermeintlich unattraktiver Städte und Bezirke. Wer einmal in Bremerhaven den frischen Wind der Nordsee spürt, der versteht kaum, dass hier jahrelang viele Leute wegzogen.“ So steht es auf Seite 140 von Verbietet das Bauen!, und auch Kapitel 6 handelt von einem Viertel in Bremerhaven, vom vorbildlichen Stadtumbau in Wulsdorf; doch hier soll es nun um die großzügigen Häuser der Gründerzeit gehen, wie sie vor allem der Stadtteil Lehe bietet. Was einen dort erwartet, dürfte Studierenden aus teuren Städten wie Freiburg und München Tränen in die Augen treiben – dazu schreibt der Fotograf Tim Müller-Zitzke, der selbst zum Studium in die Stadt kam: „Ich stellte schnell fest, dass Menschen in Bremerhaven die Möglichkeit geboten wird, für wenig Geld unglaublich schön zu wohnen. Ein Glücksgriff. Kapitänsvillen, ehemalige Hotelsuiten, helle Wohnungen mit Balkon zur See: Lebensräume, die in anderen Städten ausschließlich für elitäre Kreise zugänglich sind. Bei absolut zentraler Lage.“

Zehn Fotos aus dem Projekt „Live like Kings“ sollen einen Anreiz dazu geben, Weiterlesen

Gemeinschaftliches im Wohnprojekt „Sargfabrik“

Eingang Wohnprojekt Sargfabrik

Sofort nach dem Eintritt in das Wohnprojekt Sargfabrik sieht man, wie im Innenhof die privaten Bereiche des Erdgeschosses in die öffentlichen Wege übergehen.

Aus dem Gepäck meiner Frühjahrs-Fahrt nach Wien hier einige Fotos vom Wohnprojekt „Sargfabrik“, das auf dem Gelände der ehemals größten habsburgischen Sargfabrik entstand. Wenn damit auf dem Blog ein Neubau vorgestellt wird, den auch das Buch „Verbietet das Bauen!“ erwähnt, dann wegen der vorbildlichen Gemeinschaftsflächen: Wenn wir lernen, anders miteinander zu wohnen und mehr Räume zu teilen, dann verbrauchen wir weniger Fläche pro Person – so mindern wir mit dem Bedarf an Wohnfläche letztlich auch den Neubau. Was genau hierbei geteilt wird, davon geben die zehn Bilder einen Eindruck. Eigentlich handelt es sich bei der Sargfabrik und dem Nebenprojekt Miss Sargfabrik nicht nur um ein Weiterlesen

Es ist da! Blick ins Buch

Buchcover

Wie das Buch mit dem „Bauverbot“-Logo von außen aussieht, wurde hier bereits verraten – auf den folgenden Bildern gibt es einen Blick auf einige Innenseiten.

24. August 2015: Das Buch „Verbietet das Bauen!“ ist im oekom Verlag erschienen und ab sofort erhältlich – fördern Sie Ihren lokalen Buchhändler und bestellen dort oder beim Verlag. Was gegen Neubau spricht und wie wir ohne ihn auskommen könnten, lesen Sie nun auf den 192 Seiten des Buches – es geht gegen Abriss und Leerstand, für Umbauen und Umnutzen. Zu den 50 Werkzeugen, die Neubau überflüssig machen, gehören auch die Förderung von Umzügen, das Umdeuten von Städten und Stadtvierteln und sogar das Umbenennen. Die folgenden Bilder geben einen Blick ins Buch und auf seine Themen. Weiterlesen

Hauspreisbremse

In nur vier Minuten geht es um drei aktuelle Nachrichten zu Bauwut, Kreditschwemme und Gerechtigkeit – um die Zinswende für langfristige Baukredite, um eine Studie zur globalen Hauspreisentwicklung und um die Forderung nach einer Kreditsteuer.


Quellen
Katharina Knoll, Moritz Schularick, Thomas Steger: No price like home: Global house prices, 1870-2012;  Discussion Paper No. 10166. Download hier möglich.
Thomas Fricke: Bremst den Hauspreis! Süddeutsche Zeitung 12. Juni 2015
Reiner Braun: Wir brauchen eine „Billigzinsbremse“! empirica paper Nr.222 (hier direkt zum pdf)

Belohnen Sie die kreative Arbeit auf diesen Wegen. Danke!

Verbietet den Abriss

Könnte dieser Blog auch „Verbietet den Abriss“ heißen? Es gibt Fälle, in denen abzureißen sinnvoll erscheint – aber man muss sich fragen, wie es dazu kommt und was der Abriss dann bedeutet. Mehr dazu jetzt im Film:

Einen Zwei-Minuten-Film zu verschiedenen Abrissplänen in Oldenburg gibt es hier.

Die kreative Leistung hier honorieren. Danke!

Stadtwandel in München

Flugblatt München

Diese Bilder kursierten unlängst in einer Flugschrift in München.

Dieses Flugblatt aus München zeigt ein Haus an der Schleißheimerstraße (unten links), das über ein Jahr leerstand (unten rechts) und das die Eigentümer schließlich abrissen, um jenem Neubau Platz zu machen, den man in Bildmitte auf der Bautafel sieht.

Kunst der Bausünde

Bild Köln Domplatte

Kölner Domplatte – dieses und alle weiteren Bilder dieses Beitrags: Turit Fröbe, aus: Die Kunst der Bausünde.

Passend zur aktuellen Geschenksuche ein Hinweis auf ein Buch (oder alternativ einen Kalender): „Die Kunst der Bausünde“ überzeugt natürlich vor allem durch seine Bilder. Doch sehr empfehlenswert sind auch die Texte, in denen Turit Fröbe den Begriff der „Bausünde“ diskutiert. Neben der spielerischen Einordnung der Bausünden in verschiedene Typen passt es gut zur Ausrichtung dieses Blogs, dass sie nicht zum Abriss auffordert, sondern im Gegenteil dazu anregt, auch bei skurrilen Bauten genau hinzusehen: Manches, „was landläufig als Bausünde bezeichnet wird, ist nur Weiterlesen

Centerbilder der Immobilienmesse Expo Real 2014

Modellbild ECE Center Aachen

Möchten Sie hier wohnen, mit Blick auf die ellenlange Fassade des neuen ECE-Shopping-Centers in Aachen? Bild vom Modell am ECE-Stand bei der diesjährigen Immobilienmesse Expo Real.

Anfang der 1990er Jahre überstieg die Handelsfläche in Deutschland mit 82 Millionen Quadratmetern erstmals die Zahl der Einwohner. Gut zwanzig Jahre später ist die Verkaufsfläche um rund 50% auf 123 Millionen Quadratmeter gestiegen. Wie sieht es bei Ihnen aus, konsumieren Sie 50% mehr als vor zwanzig Jahren? Nein? Kein Wunder, dass allerorten Läden leerstehen und sich Händler über sinkenden Ertrag beklagen. Aber der Wahnsinn geht weiter: Hier einige Weiterlesen